Linux-Tips
IPv6 Tunnel mit Debian
Man redet schon viele Jahre über IPv6. Und obwohl IPv6 technisch durchaus als Einsatzfähig bezeichnet werden kann, herrscht in grossen Teilen des Internets immer noch Funkstille.
Da kaum ein Provider IPv6 anbietet und dies noch weniger von den Zugangs-Routern verstanden wird, muss man sich vorerst damit begnügen, IPv6 zu tunneln.
Positiv ist mir go6.net (IPv4 only!) aufgefallen. Auch wenn man sich, wie bei den meissten Tunnel Diensten, registrieren muss, ist das relativ kurz und schmerzlos.
Anchliessen muss man den TSP Client herunterladen. Dieser funktioniert im Client->Server Modus, ist also auch hinter einem NAT ohne Probleme einsetzbar.
Die Installation:
mv TSP_Client_4.1_Sources.1src.tgz /usr/local/src cd /usr/local/src tar -xvzf TSP_Client_4.1_Sources.1src.tgz export target=linux make export installdir=/usr/local checkinstall -D Option 3 (Version) muss auf 4.1 abgeändert werden
Es folgt eine kleine Konfiguration:
/usr/local/bin/tspc.conf: userid=<gewählte ID bei der Registration> passwd=<gewähltes Passwort bei der Registration> server=broker.freenet6.net
Anschliessend kann man ihn nur noch starten:
tspc -f /usr/local/bin/tspc.conf
Und fertig ist die Tunnlerei. Jetzt noch schnell im Browser auf http://www.ipv6.org/. Wenn man da eine IPv6 Adresse sieht, dann hat man es geschafft.
Noch ein paar Adressen zum probieren: http://6bone.informatik.uni-leipzig.de/ipv6/stats/stats.php3
Anmerkung: Das IPv6 Netz ist noch sehr klein. Kaum eine Firma hat sich vorgewagt. Man fühlt sich sehr einsam...
3D Desktop mit Compiz auf NVIDIA Grafikkarten
Wer möchte nicht schon den coolen 3D Würfel ;-) Mit Debian Etch (testing) kein Problem.
Folgende Komponenten werden dazu benötigt:
- Minimum Xorg 7.1
- NVIDIA Grafiktreiber höher als 1.0-9629
- Compiz
Auf der NVIDA Seite http://www.nvidia.com/object/unix.html den aktuellen Treiber herunterladen. Ab der Version 1.0-9629 unterstutzt der Treiber die Funktion GLX_EXT_texture_from_pixmap, welche für AIXGL zwingend benötigt wird.
chmod a+x NVIDIA-Linux-x86-1.0-9629-pkg1.run ausführen und anschliessend den Treiber installieren.
Folgende Zeilen müssen in die /etc/X11/xorg.conf eingetragen werden...
Section "Device"
Identifier "Generic Video Card"
Driver "nvidia"
Option "NoLogo" "on"
Option "RenderAccel" "true"
Option "AllowGLXWithComposite" "true"
Option "AddARGBGLXVisuals" "True"
End Section
Section "Extensions"
Option "Composite" "Enable"
EndSection
... bis man nach dem Installieren der Pakete compiz, compiz-core, compiz-gnome, compiz-gtk, compiz-plugins mittels...compiz --replaceden Würfel aktivieren kann.
Viel Spass ;-)
Tastaturbelegung Compiz
| Würfel frei bewegen | Ctrl+Alt+linke Maustaste |
| Fenster anordnen | Mit Maus in rechte Ecke bewegen oder Ctrl+Alt+Pfeiltaste nach oben |
| Desktop links | Ctrl+Alt+linke Pfeiltaste |
| Desktop rechts | Ctrl+Alt+rechte Pfeiltaste |
| Desktops in einer Reihe | Ctrl+Alt+Pfeiltaste nach unten |
| Fenster wechseln | Ctrl+Alt+Tab |
| Transparenz | Alt+Mausrad |
| Screenshot | Windowstaste+linke Maustaste |
| Zoom | Windowstaste+rechte Maustaste |
| Wasser | Ctrl+Windowstaste+Maustaste |
Ext2 zu Ext3 konvertieren
Ext3 bringt einige Vorteile. Da alle neueren Linux-Kernel Ext3 unterstützen, kann ohne Probleme konvertiert werden. Da Ext3 auf Ext2 Aufbaut muss nur das Journaling eingeschaltet werden. Dies geschieht mit dem Befehl:
tune2fs -j /dev/hda1
Je nach Partition muss natürlich ein anderes Device angegeben werden. Damit der Kernel die Partition nun auch als ext3 mountet, muss dies noch in der /etc/fstab angegeben werden.
A4 scannen und als PDF speichern
scanimage -d snapscan:/dev/usb/scanner0 --mode Lineart --resolution auto -x 210 -y 294 | pnmtops | ps2pdf - fertig.pdf
Packages.gz erstellen
dpkg-scanpackages . /dev/null "" < Packages
gzip > Package < Packages.gz
/dev/lp0 zurücksetzen
Bei gewissen Druckern ergibt sich ein Problem, wenn man sie während dem Drucken ausschaltet und wieder einschaltet. Da der Paralellport immer noch Daten im Buffer hat, gibt der Drucker sinnlose Zeichen aus. Folgender Befehl löscht den Buffer:cat /dev/zero > /dev/lp0
Acer 320U
Der Scanner Acer 320U benötigt leider eine Firmware, welche bei jedem einschalten neu geladen werden muss. Die Firmware ist bei den Windows Treibern dabei. Die Firmware trägt den Namen u34v110.bin.
Öffnen Sie die Datei /etc/sane.d/snapscan.conf, um den Pfad der Firmware Datei anzugeben.
firmware /usr/lib/sane/u34v110.bin
Installieren Sie libusb mit apt-get install libusb und fügen Sie folgende Zeile in die /etc/fstab Datei:
none /proc/bus/usb usbfs defaults,devmode=0666 0 0
Nvidia und Debian
Debian Sid bringt schon alles mit was benötigt wird, um Nvidia Karten unter Debian zu betreiben.
apt-get install nvidia-glx nvidia-glx-dev nvidia-kernel-common nvidia-kernel-source
Anschliessend befndet sich die nvidia-kernel-source.tar.gz in /usr/src/. Mit tar -xvzf nvidia-kernel-source.tar.gz entpacken und mit export KSRC=/usr/src/linux die Kernel Sourcen angeben, sowie mit export KVERS=2.6.1 die Kernel Version festlegen.
Mit debian/rules binary_modules kompilieren und anschliessend mit dpkg -i ../*.deb installieren.
Das Module heisst nvidia.
PI berechnen
#include <stdio.h>
int a=10000,b,c=2800,d,e,f[2801],g;main(){for(;b-c;)f[b++]=a/5;for(;d=0,g=c*2;c-
=14,printf("%.4d",e+d/a),e=d%a)for(b=c;d+=f[b]*a,f[b]=d%--g,d/=g--,--b;d*=b)
;}
Apt-get & dpkg
Apt-get & dpkg von Debian sind wirklich geniale Tools, wenn man weiss, wie man sie einsetzt.
Paket installieren: apt-get install <package>
Package löschen: apt-get remove <package>
Package und Konfigurationsdateien löschen: apt-get remove --purge <package>
Package suchen: apt-cache search <stichwörter>
Packageinformationen anzeigen: apt-cache show <package>
oder dpkg -s apt-cache search <stichwörter>
In welchem Package ist welche Datei: dpkg -S <datei>
Dateilisting eines Packages: dpkg -L <package>